By the way 164 - Palpatine Schickhardt will Thomas Tuchel nicht, dafür reptiloides Rauskärchern beim VfB, und keine Champions League für den MTV?

Dass VfB-Finanzchef Ulrich Ruf nach 35 Jahren auf der Kasse des Vereins seinen Abschied nimmt, ist nicht per se schlecht. Alte Zöpfe müssen halt irgendwann abgeschnitten werden, und als Verschwörungstheoretiker mit Hang zum Reptiloidismus gehört Ruf für mich ohnehin seit Jahren zum kleinen Kreis der Chefechsen beim VfB. Dass aber der planmäßig zum 30. Juni dieses Jahres terminierte Ruhestand nun per sofort auf vorgestern vorverschoben wurde, aus „gesundheitlichen Gründen“, das macht mich ja gleich schon wieder unruhig nach einer neuen Oberechse suchen, die hier die Strippen zieht, das Beil fallen und die Köpfe rollen lässt. Und siehe da, mein Echsenortungsgerät weist mir den Weg direktemeng zum Kärcher, dem schwäbischen Global Player, dessen Chef Jenner (Hartmut, nicht Bruce, Ihr Boulevardsüchtigen!) seit 2014 auch im VfB-Aufsichtsrat sitzt. Man muss gar nicht lange suchen, gar nicht allzu genau hinhören – schon von Weitem hört man es brummen: Der Jenner will AR-Chef werden, fürs Ego. Erst Bobic, dann Veh, jetzt Ruf, demnächst Wahler, und am Ende Schmidt, der Jenner kärchert alle weg. Mannschaft unbekannt, alte Seilschaften durch neue ersetzen? Den stinkenden Kopf abreißen, aber die Würmer nicht rausziehen? Man wird sehen, was da Wahres dran ist, ob das der erhoffte Neuanfang ist oder der gleiche Scheiß wie immer, ohne Sportkompetenz, nur mit neuer Oberechse. Frieden und Ruhe herrscht im Verein trotz jüngster Friedens- und Ruheartikel in der Stuttgarter Presse ganz offensichtlich nicht. Aber meine reptiloiden Phantasien haben neue Nahrung bekommen. Und vielleicht ja besser Kärcher als Schmidt. Joachim Schmidt. Bei dem, Weltpresse aufgepasst, der Herr Tuchel gerüchtehalber Ende letzten Jahres vorsprach, Herr Zetsche himself war angeblich auch dabei. Herr Tuchel habe sein Konzept vorgelegt, wollte unbedingt zum VfB, auch in die zweite Liga. Herr Wahler und, Achtung, Herr Schickhardt (der Palpatine der Bundesliga) wollten aber lieber Herrn Dutt. Da soll der Herr Schmidt dem Herrn Tuchel per SMS eben abgesagt haben. Das ist, so das wahr ist, in my humble opinion einfach fucking unfassbar! Alles Echsen beim VfB, wenn denen die Haut reißt, kommt das Grüne raus. Anders als beim Guardiola, dem ist die Haut auch gerissen gestern. Aber nix Grünes drunter, einfach nur ein geiler Trainer...

Und während beim bekanntesten Verein der Stadt seit Jahren die Abermillionen in zweitklassige Spieler und undichte Kanäle versenkt und versickert werden, der Abstieg droht und die Kompetenz das Weite sucht, tragen in der Scharrena, dieser Halle direkt in der Kurve des VfB-Stadions, die Volleyballerinnen des MTV Stuttgart ihre Bundesligaheimspiele aus, sind Deutscher Pokalsieger und haben sich durch den Einzug in die Final Play Offs der Bundesliga sogar für die Champions League qualifiziert. Die höchste europäische Spielklasse, ein Verein aus Stuttgart, gibt’s des? Theoretisch ja, praktisch höchstwahrscheinlich nein. Weil Champions League im Volleyball Geld kostet statt die Kassen zu füllen. 150.000 Euro braucht der MTV schätzungsweise, um sein Startrecht auch ausüben zu können. Reisekosten, TV-Übertragung (die muss der Verein selbst bezahlen, egal ob gesendet wird oder nicht), Gebühren... Und in Stuttgart, einer der reichsten Städte der Welt, da wo der Daimler isch, und der Porsche, und der Bosch, und die Erfinder und der beste Mittelstand der Galaxis, da kann der einzige Verein der Stadt mit Champions League-Qualifikation wohl nicht antreten, weil das Geld fehlt. Eine Summe, die nicht mal 50% des Monatsgehalts eines der Besserverdiener beim fußballerischen Nachbarn ausmacht. Das, in my most humble opinion, ist ein Skandal. Wenn es tatsächlich so weit kommt. Was zu befürchten ist. Leider. Oder mag der ehrenwerte Herr Sidious bzw. Schickhardt von all seinen höggschd ehrenwerten Millionengeschäften etwa ein Bröselchen abzwacken?

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