By the way 149 - Stuttgart, Berlin und der Flughafen Sofia Vrazkolebna – die Achse des Lächelns ist lang...

Datteln. Ganze Packung. Entsteint. Es war Nacht, was Süßes musste her. Schokolade alle, nur noch fünf Frösche im Haus. Und eben Datteln, warum auch immer.

Danach recherchiert, dass die gut abführen. Grundsätzlich ja auch genau das Richtige, vor dem Weihnachtswahnsinn nochmal ordentlich aufzuräumen. Zeit mit sich selbst verbringen, die Grundfunktionen resetten. Gab ja auch nicht viel zu verpassen, oder, VfB? Die Spieler treten auf wie Drittligisten, die Trolle in den Foren freuen sich über Rüdigers Verletzung, die Presse sagt, Maxim sei ein Fehleinkauf, es gibt keine Führung, keine Strategie, kein Scouting, kein gar nix. Und ein Kandidatenkarussell mit lauter supererfolgreichen Sportdirektoren.

Wenn Du, mein Verein, ein alter Mensch wärest, dann würde man wahrscheinlich sagen: Multimorbide, da müssen wir jetzt nicht mehr auf Teufel komm raus operieren. Den Tagen mehr Leben geben, nicht dem Leben mehr Tage. Und so weiter. Wobei, den Tagen mehr Leben geben hieße ja, den Leuten im Abstiegskampf wenigstens noch eine gute Show zu liefern. Den angeblich 44.700 zahlenden Zuschauern gegen Schalke. Und den mutmaßlich noch 20.000 gegen Paderborn demnächst. Wahrscheinlich steigt der KSC auch noch auf und gastiert dann zum Hochrisikospiel in – Hoffenheim. Alter!

Und Handwerkertermine verpass ich wegen dem Abführdingens ohnehin nicht. Kommt ja Keiner. Die angekündigte neue Lüftungsanlage hängt anscheinend mitsamt der Technikertruppe in einer Bundeswehrtransall am Flughafen Sofia Vrazkolebna (gegoogelt, nicht gewusst) fest. Verstehen wir, wissen wir schon, die Bundeswehr in Sachen Multimorbidität ebenbürtiger Gegner für den VfB Stuttgart. So langsam dämmert es: Grinsende Chefs gleich Kacke am Dampfen. Wahler - VonderLeyer – die Achse des Lächelns...

In Handwerkerthemen ich allerdings gestählt mittlerweile. Wasserschaden im Büro ohne Steigerung der Pulsfrequenz hingenommen, die nötigen Schritte eingeleitet. Was denn auch? Immer noch besser als Wowereit in Berlin. Der wahrscheinlich wegen BER auch nicht grade Puls wie Speedy Gonzalez, dann aber immer die falschen Schritte. Oder Amigosachen halt. Mit einem fetten Grinsen im Gesicht. Und Grinsen immer gefährlich.

Wer kämpft, der grinst nicht. Wenn’s richtig ernst wird, dann ist Schluss mit lustig. Und weil in diesem Sinne beim VfB eigentlich nur der alte Neuköllner Antonio Rüdiger die Sachen richtig angeht (fehlt nur noch, dass er sich wie Franck Ribery einen Talibart stehen lässt), ziehe ich den Hut vor ihm und sage mit Karl-Heinz Rummenigge: Karl-Marx-Straße!

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