By the way 133 - Averell und Jenny und Shannon Walker Briggs Jr, und was das alles mit Zivilcourage zu tun hat...

Es ist jetzt langsam an der Zeit, die Polizei einzuschalten. Denn die Dinge geraten immer mehr außer Kontrolle. Der Russe macht, was er will, der Ukrainer auch. Und am Ende des Tages muss die WM 2018 in Deutschland stattfinden. Der Israeli, der Palästinenser, der Syrer, der Iraker, der Afghane? Bomben, Köpfen, Massakrieren, Keinen scheint’s groß zu stören. Hintendran der Araber, sitzt auf dem Öl und schaut zu. Das Ende vom Lied? Auch die WM 2022 muss in Deutschland stattfinden. Oder in der Schweiz, die bis dahin ein paar neue Kantone hat, ganz im Sinne der Südweststaatlösung nach 45. Könnte dann sogar Weltmeister werden, mit all den Bayern und Lombarden... 

Wie gut, dass nicht alle wegschauen. Dass es noch ein paar Leute gibt, denen nicht alles egal ist. Wie zum Beispiel Bernd Wahler, seines Zeichens Präsident des VfB Stuttgart. Herr Wahler schaut genau hin, er antizipiert und er reagiert entsprechend. Will Kevin „Averell“ Kuranyi nach Hause holen, bevor da hinterm Ural alles den Bach runtergeht. Humanitäre Hilfe ist das, da wird nicht aufs Geld geschaut, da geht’s um Leben. Auch Neo-Taliban Kai Diekmann und die BILD zeigen Zivilcourage, scheiß auf die Auflage, wir kümmern uns um Jenny Elvers oder was. Das blutige Ende ihres Kreta-Urlaubs kann man nicht tatenlos hinnehmen, da muss man sich ein-, da muss man mitmischen, wenn man moralisch nicht total verkrüppelt und verkrustet ist.

Ich bin guter Hoffnung, dass bald auch Wladimir Klitschko Hilfe erfährt angesichts der dauernden Attacken dieses durchgeknallten dicken US-Amerikaners, dem Landesgrenzen und Privatsphären grade mal am Arsch vorbei gehen. Meint wohl, ihm könne Keiner, und womöglich meint er sogar, er sei im Recht. George W. in schwarz bzw. in africanamerican, Shannon Walker Briggs Jr., Amis halt doch alle gleich...

Auch im privaten Bereich sind wichtige Koordinaten durcheinander geraten. Die Bundesliga beginnt bald wieder – und nach der schönen WM ist mir das momentan noch schnurzpiepegal. Transferaktivitäten, neue Trainer mit neuen Spielsystemen, stundenlange Lektüre einschlägiger Blogs, um technichtaktich a jour zu sein? Fehlanzeige. Mehr als gemäßigtes Aufregen über den fortschreitenden Dilettantismus des Heimatvereins derzeit nicht drin. Fahr ich ohnehin die ersten beiden Spieltage in den internetlosen Urlaub, hab ich noch Frist bis Anfang September. Aber wenn’s dann nicht deutlich besser ist, ruf ich die Bullen, die haben doch vor allem am Wochenende bald soviel Zeit, weil sie nicht mehr zum Fußball dürfen. Kommt zu mir, Männer, wir rücken die Sachen wieder gerade! Und danach trinken wir Bier und Malteser auf Ahlenfelder...

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