By the way 119 - Dem VfB den Ochsenziemer, den Bayern den Zaunpfahl, und Acker den Friedensnobelpreis...

Endlich „Blackout“ lesen und damit logo erhöhte Sensibilität für die Anfälligkeit der Welt an den Tag legen. Nachdenken über Diesel- und Wasservorräte im Keller, Bewaffnung wieder mal, Augenmerk auf das Mers-Virus, welches derzeit signifikante Mengen an Saudis dahinrafft. Freilich nur rein theoretisch, das Nachdenken, denn in der Praxis wird der Alltag von der bürgerlichen Version des „Birth-School-Work-Death“ beherrscht, die da lautet: Job-Elternabend-Bier-Bett. Garniert noch mit einer ordentlichen Prise Umzug, privat und Büro. Wär ja langweilig sonst. Andere machen übrigens noch ganz andere Sachen, zum Beispiel Rehkitze in Feldern aufspüren, auf dass die Kleinen nicht vom Mähdrescher zerrissen werden. So springen sie dann den liebestollen Böcken hinterher über die Autobahn...

Mittenrein ins globale Gefuchse auch mal wieder unser Altkanzler, der Gerd, der „Acker“, den 70. mit Freund Wladimir feiern. 2014 macht man das mithilfe eines schönen Fotos, dann wissen alle gleich Bescheid und können sich empören. In zwei drei Wochen ist „The Acker“ dann der einzige, mit dem „The Putin“ noch redet, und am Ende gibt’s Friedensnobelpreis. Masterplan halt immer wichtig. Dem Gerd dabei scheißegal, ob die Amis seine Konten einfrieren. Scholl-Latour wird hinterher nuscheln, er habe es schon vorher gewusst. 

Feiern und empören auch beim VfB Stuttgart eng an eng. Denn bei aller Freude über den höchstwahrscheinlichen Klassenerhalt sollten die Verantwortlichen lieber mit dem neunschwänzigen Ochsenziemer im Keller verschwinden und sich für völliges Versagen vier Wochen lang selbst flagellieren. Dann bitte demütig mit Stevens ein Jahr verlängern und so viel Stabilität wie möglich reinbringen, als Basis für neue Abenteuer. Flagellation benötigt kein selbst, hat’s doch schon intus, merk ich grade - mittenrein in die Google-Erkenntnis, dass der Ochsenziemer aus Bullenpenis hergestellt wird. Sachen gibt’s...

In den Keller zum Selbst-Kasteien würden wohl auch einige Aktive des FC Bayern München gerne gehen – obwohl die das gar nicht nötig haben. Gab’s doch gestern von 11 weißen Bestien einen waschechten spanischen „palo“, also quasi nicht die vielen Hiebe mit der Pimmelwaffe auf den Rücken sondern den einen ultimativen Kopfschlag mit dem dicken Zaunpfahl. Ich war ja übrigens schon immer der Meinung, die könnten diesen Wahnsinnsrythmus nicht durch die ganze Saison und danach noch bis zum WM-Finale durchhalten. Ob nun Pep ein Arsch ist wegen des fast schon vorsätzlich herbeigeführten Einbruchs seit Augsburg, oder ob wir ihm vielmehr im nationalen Interesse dankbar sein müssen, dass er seinen Spielern die Möglichkeit einer Formkrise gegeben hat, die bis Brasilien wieder überwunden werden kann, das wird sich zeigen. Wenn allerdings Boateng und Co (an Silberblick Hummels und den Kevin gar nicht zu denken) am 16. Juni gegen CR7 und Coentrao genauso wenig zu bestellen haben, dann müssen wir wohl als Gruppenzweiter Weltmeister werden...

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